Wir sind ein Team!

„Wir sitzen alle im selben Boot“

Unter diesem Motto stand der Ausflug der Polytechnischen Schule Stockerau am Freitag, den 11. September auf einen Donauarm der Stockerauer Au: Die Insassen des Bootes unterliegen derselben Strömung, derselben Windstärke, denselben Wellen, derselben Gefahr aber auch demselben Sonnenschein, derselben malerischen Umgebung und vor allem der Stimmung im Boot selbst. Es entsteht eine Gemeinschaft.

Unterstützt wurde die Idee von Dietmar und Lisa Pfeiler. Sie liehen uns die Ausrüstung sowie die Boote und erklärten deren Handhabung. Lisa Pfeiler hatte sich zusätzlich ein witziges Aufwärmtraining überlegt.

Schüler und Lehrer trugen die Boote gemeinsam zum Wasser. In jedem Boot saß auch eine Lehrperson.

In zwei Gruppen zu je sechs Booten fuhren wir den Donauarm stromabwärts. Nur von Natur umgeben glitten wir dahin. Von allgemeinem Staunen ergriffen war es plötzlich ruhig. Die Tropfen, die vom Paddel zurück ins Wasser fielen, klangen jeweils wie der Auftakt eines Liedes. Für die meisten Schülerinnen und Schüler war es die erste Erfahrung dieser Art, sodass man ab und zu auch ein Boot am Uferrand vorfand, von dem aus sich die Besatzung wieder in die Wassermitte zurückkämpfen musste.

Ein umgestürzter Baum bildete eine Enge. Um diese Stelle machte die Strömung einen Bogen und beschleunigte die Boote, sodass gerade hier sehr präzises Steuern nötig war. Es gelang auch, weil alle im Boot das Richtige taten: Wir halfen zusammen!

Weiter fuhren wir nicht. Diese Engstelle im Wasser bildete den Umkehrpunkt in einer Aulandschaft, die von Wald und Gestrüpp umschlossen und von einem Himmel umwölbt ist, der schöner nicht sein hätte können.

Die Pause verbrachten wir mit Fußball-, Volleyball-, Frisbee-, Federball und UNO spielen.

Das Ziel des heutigen Tages war es, einander besser kennenzulernen und die Gemeinschaft zu intensivieren: „Wir sitzen alle im selben Boot“, heute in einem Paddelboot, künftig wieder im Boot der Schule und im Boot des Lebens. Mit diesem Gedanken freuen wir uns auf ein konstruktives Miteinander im Schuljahr 2020/21.

Rainer Bugl

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